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Kräuterwanderung 2026

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Jurtengeflüster 🎄🕯

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Nun beginnt sie wieder  - die hyggelige,  besinnliche und (für mich) schönste Zeit des Jahres.  Die Sonne hängt tief und fahl am Himmel,  die Natur hüllt sich in graubraun und schon bald wirbeln die ersten Schneeflocken durch eisige Nächte. Zeit für Rückzug,  Ruhe und heißen Tee.  Gleichzeitig öffnen allerorten die Weihnachtsmärkte mit Bling-Bling-Lichterketten, lauter Beschallung und Menschenmassen zwischen Holzbuden.  Wir schmücken unsere Häuser und holen uns das fehlende Licht und die Farben herein. Manche sind noch an alte Überlieferungen angebunden und wissen um die Symbole, Rituale und deren Bedeutung. Anderen graut es vor dieser Zeit und sie flüchten sich in warme Gefilde.  Alles darf sein.  Wenn du dir einen Nachmittag in besonderer Atmosphäre schenken möchtest, lade ich dich herzlich an den Adventswochenenden in meine Jurte ein. Es wird süße Leckereien und heiße Getränke geben und wenn du Lust hast, stellst du dir deine e...

Wenn der Ruf immer lauter wird...

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Um uns anderen Menschen öffnen zu können,  braucht es Vertrauen und einen geschützten Raum.  Vertrauen,  in unserem So-Sein wertfrei akzeptiert zu werden.  Der geschützte Raum ist wichtig, uns ohne Störung vom Außen einzulassen.  Unsere Gesellschaft befindet sich seit geraumer Zeit und immer mehr fühlbar im Wandel. Die Ereignisse überschlagen sich,  die Leithammel dieser Welt benehmen sich immer absurder und lebensfeindlicher. Und wir stehen dem ganzen nicht nur fassungslos gegenüber,  sondern unterstützen dieses kranke Wirtschaftssystem jeden Tag durch sinnlosen Konsum, der unsere innere Leere füllen soll. Solches Verhalten kenne ich von mir selbst. Vielleicht gehört es sogar zu unserer Entwicklung. Denn irgendwann hältst du inne und fragst dich: "Was mache ich hier eigentlich?" Die eine früher, die andere später, jedoch immer zum richtigen Zeitpunkt. Dann beginnt die Suche. Aber wonach?  Ich bin überzeugt,  daß nachhaltige Wandl...

Duftveilchen - die Kraft deines Ausdrucks

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Mein Lieblingsfrühblüher ist ohne Zweifel das Veilchen. Neulich ging ich meine Erinnerungsrunde und  ein zarter süßer Duft lag auf einmal in der Luft. Noch bevor ich es sah,  konnte ich es riechen. Hinter einer Biegung leuchtete ein blaßlila-blauer Teppich aus kleinen zarten Blütenköpfchen. Wie jedes Jahr hüpfte mein Herz und ein breites Lächeln zog über mein Gesicht. Meist ließ ich sie stehen und erfreute mich nur an ihrem Sein. Dieses Jahr jedoch sind es so viele,  daß ich mich wagte,  zwei Hände voll zu pflücken. Vorher setzte ich mich wie gewohnt zu ihnen in die warme Frühlingssonne und genoss ihre leise Anwesenheit. Über uns klopfte der Specht,  zwei Eichelhäher tauschten krächzend Neuigkeiten aus und im azurblauen Himmel begrüßten die Lerchen das neue Jahr.  Zu Hause angekommen,  setzte ich mit den Blüten gleich einen Hypocras an. Dies ist ein mittelalterlicher Begriff für einen Gewürzwein, der erwärmt und mit Honig versetzt wird. Hin...

Vor-Frühling

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Das Grauen der Allergiker hat begonnen.  Im phänologischen Jahreskreis befinden wir uns in der Phase des Vorfrühlings. Angezeigt wird dieser durch die männliche stäubende Blüte der Hasel. Die  weibliche lässt noch etwas auf sich warten, aber ich schätze, innerhalb der nächsten zwei Wochen ist es soweit.  Die Hasel ist seit jeher ein Symbol für Lebenskraft und Liebesfruchtbarkeit. Ihr wird die Macht zur Weisheit, zur Wunscherfüllung und zur Unsterblichkeit zugeschrieben. Letzteres können wir im Märchen von Aschenputtel erkennen, die sich einen Haselzweig wünscht. Auf das Grab ihrer Mutter gesetzt, dient er als Verbinder zum Reich der Ahnen. Um Haus und Hof gesetzt, sollte sie die Menschen vor Blitzschlag und negativen Einflüssen beschützen. In der Volksheilkunde nutzte man die Kätzchen als ersten Energie- und Proteinlieferanten nach dem Winter. Die stoffwechselanregende, fiebersenkende und schweißtreibende Wirkung half begleitend in der noch erkältungsreichen Z...

Blaue Stunde

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Ich sitze auf meinem Fell und beträume meine Kursplanung für dieses Jahr.  Ein Pfeiler davon werden regelmäßig stattfindende Meditationsabende sein.  Warum Meditation? In einer sehr lauten, sehr leistungsorientierten, mit sehr eingetakteten Abläufen und dominant männlich unterworfenen Welt gehen die leisen, stillen und zarten Botschaften unserer Seele weitestgehend verloren. Wir können sie nicht hören, da diese Welt uns im Organisations- und Beschäftigungsmodus,  selbst an den freien Wochenenden, gefangen hält. Um unsere inneren Bilder jedoch schauen zu können,  braucht es Stille, Rückzug und Ruhe in einem geschützten Raum. Manch eine/r findet das in der Natur  wird aber auch dort weitestgehend über äußere Sinneseindrücke abgelenkt.  Daheim regelmäßig zu meditieren ist manchmal schwer umsetzbar, sei es die anwesende Familie, der herumliegende Wäscheberg, die laute Nachbarschaft oder die To-Do-Liste im Hinterkopf.  Begeben wir uns jedoch in ein Setting ...

❄️ Winter-Ruhe ❄️

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Über vier Wochen wurden die Kerzen  entzündet, egal in welcher Reihenfolge. Die Geschenke ausgetauscht. Die Braten gegessen. Zwei/drei Tage Verschnaufpause, um dann mit mehr oder weniger Getöse die neue Jahreszahl zu feiern. Die Rauhnächte galt es, auch noch zu begehen. Nein, das wird keine Moralpredigt.  Ich sitze auf meinem Fell und starre zum Fenster hinaus. Es schneit. Ich liebe den Schnee. Alles deckt er zu. Wie eine weiche, kuschelige Bettdecke. Er macht mich selig und nostalgisch. Zumindest am Anfang der Saison. Im Wald ist es dann noch stiller und magischer,  egal ob Nebelschwaden oder Sonnenglitzer mich verzaubern.   Ich hätte ihn mir schon ab November gewünscht. Er hilft mir dabei,  intensiver in die stille Zeit zu kommen.  (Nun, letztens hörte ich in einem Beitrag,  daß die weiße Weihnacht ein Mythos sei, der ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts über Postkarten verbreitet wurde....  hier ) Wie jedes Jahr freute ic...