❄️ Winter-Ruhe ❄️
Nein, das wird keine Moralpredigt.
Ich sitze auf meinem Fell und starre zum Fenster hinaus. Es schneit. Ich liebe den Schnee. Alles deckt er zu. Wie eine weiche, kuschelige Bettdecke. Er macht mich selig und nostalgisch. Zumindest am Anfang der Saison. Im Wald ist es dann noch stiller und magischer, egal ob Nebelschwaden oder Sonnenglitzer mich verzaubern.
Ich hätte ihn mir schon ab November gewünscht. Er hilft mir dabei, intensiver in die stille Zeit zu kommen.
(Nun, letztens hörte ich in einem Beitrag, daß die weiße Weihnacht ein Mythos sei, der ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts über Postkarten verbreitet wurde.... hier)
Wie jedes Jahr freute ich mich auf Rückzug, Stille und daraus resultierend, aufkommende Bilder und Erkenntnisse. Bedingt geschieht das auch, nur ist wahrscheinlich meine Erwartungshaltung zu hoch. Egal, es ist wie es ist. Ich habe jetzt noch mehrere Wochen Zeit, das alles für mich zu vertiefen und nachwirken zu lassen.
Denn mein "Silvester " findet im März statt. Wenn die Sonne in den Widder wechselt. Dann beginnt ein neuer Zyklus im Jahresrad.
Bis dahin plane ich die Kurse für das kommende Kräuterjahr und hoffe, daß ich noch viel mehr Menschen Hilfe zur Selbsthilfe in die Hände geben kann.
Ich hoffe, die Jurte nun noch im Winter nutzen zu können. Es wird Meditationsabende geben. Visionsrunden. Den Frauenkreis möchte ich endlich beginnen. Es ruft so vieles.
Jedoch bedarf es einer baulichen Änderung, damit es kuschelig warm bleibt.
Darauf freue ich mich.
Ich danke allen, denen ich bisher begegnen durfte und die sich vertrauensvoll an mich wendeten.
Ich danke dir, große Mutter, für deine ständige Präsenz und Fülle.
Und dir, liebe Leserin (Männer sind hier mitgemeint) sei Dank, daß du es bis hierher geschafft hast.

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