Das Kräuterjahr neigt sich dem Ende...
Im keltischen Jahreskreis läutet das Schwarzmondfest Samhain (31.10.) das Ende der Erntezeit und den Anfang der düsteren und kalten Zeit des Winters ein. Hinter uns liegen Monate reichhaltiger Fülle, die uns die Natur zur Verfügung stellte. Ich bedanke mich hiermit bei allen Kursteilnehmerinnen, denen ich die Geschenke der Pflanzenwelt nahe bringen durfte.
Der Oktober bietet uns letztmalig die Gelegenheit, unsere Vorräte aufzufüllen. Seien es die Hagebutten als Vitamin-C-Lieferant, die Bucheckern als gesunder Snack, die mystisch anmutenden Pilze oder die heilsamen Wurzeln von Klette, Meerrettich und Beinwell.
Um letztere soll es in diesem Beitrag gehen.
Im Herbst begibt sich die Natur zur Ruhe. Am deutlichsten sehen wir das an den Bäumen. Sie flammen noch einmal in den schönsten Farben auf, bevor sie ihre Blätter den stürmischen Winden übergeben, um dann ihre Lebenskraft in die Wurzeln zurückzuziehen, sich auszuruhen und neue Energie für das kommende Frühjahr zu sammeln. Das alles dient dem Selbsterhalt, denn wären die Säfte weiterhin in Zweigen und Stamm, würde der Baum durch Frost immensen Schaden erleiden. So ragen ihre kahlen, schwarzen Äste wie tot in den fahlen Winterhimmel. Die bodennahen Pflanzen verfahren ebenso, indem sie ihre oberirdische Gestalt verdorren lassen. Zu diesem Zeitpunkt enthält die Wurzel die gesamte Vitalität und Sonnenenergie des Sommers und darf bis Samhain achtsam von uns ausgegraben werden. Danach gehört alles den unsichtbaren Wesenheiten!
Ich lade dich herzlich ein, in einem Tagesseminar mit mir die Wurzeln des Beinwell in ritueller Weise zu graben und danach zu einer heilsamen Schmerzsalbe weiter zu verarbeiten.
Abschließend feiern wir abends in aller Stille das Ahnenfest in der Jurte (Teilnahme freiwillig).
Wenn du dich gerufen fühlst, kontaktiere mich gern für weitere Informationen.
Vielen Dank, dass du bis hierher gelesen hast!
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