Selbstversuch mit Gemmotherapie

Noch sind die Wälder braun und kahl vom Winter. Die Knospen sitzen in den Startlöchern und wollen bald platzen. Darin sind sämtliche Vitalstoffe und Informationen der Pflanze gebündelt. 
In der Alternativheilkunde gibt es die sogenannte Gemmotherapie, in der es vorrangig um die Gewinnung der feinstofflichen Botschaften geht. Wissenschaftlich ist sie umstritten, ähnlich der Homöopathie,  da es keine aussagekräftigen Studien zur Wirksamkeit gibt. Nichtsdestotrotz bin ich überzeugt davon und wage wieder einmal den Selbstversuch ;)
 Die Knospen werden achtsam in geschlossenen Zustand gesammelt und in einem Alkohol-Glycerin-Gemisch mazeriert. Dazu braucht die Kräuterkundige nur wenige von ihnen und pflückt nicht alle vom selben Baum, da diesem das enormen Schaden zufügen würde. Gestern war ich also unterwegs und nahm ein paar wenige Brombeerknospen mit heim. Ich hatte eine ungefähre Vorstellung von der Menge, die ich sammeln wollte. Jedoch machte mich die Pflanze vorher ziemlich schmerzhaft darauf aufmerksam, daß es nun genug sei. Die Wunde blutete und ich verstand, daß mein Blut die Gegengabe sein sollte. Auch das gehört für mich in die Naturverbindung. Für das, was ich nehme,  lasse ich etwas von mir zurück. Manchmal sind es gesammelte Samen anderer Kräuter,  manchmal Tabak, auch Haare habe ich mir schon vor Ort ausgerissen, wenn ich nichts dabei hatte. 

Über die Wirkungsweise kannst du dich im Internet selbst informieren. Zur Unterstützung verlinke ich dir dazu eine informative Seite. 



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